Wartung von Hydranten

Überprüfung durch Sachkundige

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Wartung von Hydranten gemäß der gesetzlichen Vorgaben nach DIN 14462

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Prüfung der Druckschläuche C (Faltschläuche) nach DIN 14 811

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Prüfen der Druckschläuche W (formbeständige Schläuche) nach DIN 14 818

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gemäß der DIN 14461-1 für Schlauchanschlusseinrichtungen

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unter Berücksichtigung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

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Wartungen durch qualifiziertes und geschultes Fachpersonal

Einzuhaltende Prüffristen

Allgemeine Information

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Unterflurhydranten, Überflurhydranten und Wandhydranten und Schläuche müssen alle 12 Monate, also jährlich gewartet werden

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Faltschläuche und formstabile Schläuche müssen spätestens alle 60 Monate, also alle 5 Jahre unter 12 Bar Wassr-Betriebsdruck überprüft werden

Wissenswertes

Die wichtigsten Fakten über Hydranten

Grundlegende Aufgabe von Hydranten

Wandhydranten, Unterflurhydranten und Überflurhydranten

Hydranten gehören zur Wasserlöschtechnik. Sie liefern bei Bränden Wasser für die Feuerwehr. Der Erhalt ihrer Funktionsfähigkeit ist die Grundlage, um im Brandfall genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Die am häufigsten vorkommenden Hydranten sind Wandhydranten, die in Gebäuden verbaut sind. Diese liefern innerhalb des Gebäudes für die Feuerwehr und für erste Löschversuche das notwendige Löschwasser. Des Weiteren gibt es Unterflurhydranten, die in den Boden eingelassen auf Straßen und Wegen zu finden sind. Ebenfalls im Einsatz sind Überflurhydranten, die überirdisch verbaut sind. Sie sind schnell und deutlich erkennbar und werden sehr oft auf Unternehmensgrundstücken und bei Produktionsanlagen verbaut.

Arten von Hydranten

Wandhydrant F - Löschwasser für die Feuerwehr

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Bei Wandhydranten vom Typ "F" handelt es sich um eine Kombination aus Wandhydranten vom Typ "S", die im Brandfall aber auch durch die Feuerwehr genutzt werden. Die Verwendung dieser Wandhydranten wird durch baurechtliche Vorgaben geregelt. Diese Wandhydranten dienen also der Selbsthilfe, können aber auch bei Löscheinsätzen der Feuerwehr zum Einsatz kommen. Ausgestattet sind diese Wandhydranten in der Regel ebenfalls mit einem formstabilen Druckschlauch-W, seltener aber auch mit einem vollsynthetischen C-42-Druckschlauch.

Wandhydrant S - Löschwasser zur Selbsthilfe

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Der Wandhydrant "S" ist auf die Bedienung durch einen Laien ausgerichtet und dient ausschließlich der Selbsthilfe zur Bekämpfung eines Entstehungsbrandes. Diese Wandhydranten sind immer mit einem formstabilen Druckschlauch-W ausgestattet, der eine unkomplizierte und gefahrlose Bedienung sicherstellen soll. Die Wandhydranten stellen über die Steigleitung eine Wassermenge von 24 Litern pro Minute bei einem Druck von 2 bar zur Verfügung.

Überflurhydranten - Gut sichtbar für Grundstücke

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Der Überflurhydranten sind fest installierte, oberirdische Entnahmestellen für Löschwasser. Sie haben mehrere Abgänge mit genormten Anschlüssen mit den Nenngrößen A, B oder C, auch nach Abhängigkeit der Durchmesser entsprechender Zuleitungen. Im Gewerbe, Industrie und größeren Wohnanlagen werden zumeist die großen A-Abgänge benutzt, da sie die Entnahme sehr großer Mengen Wasser durch die Feuerwehr erlauben.

Unterflurhydranten - In Wegen und Straßen integriert

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Unterflurhydranten sind unterirdisch befindliche, plan in Straßen und Wege eingebaute Entnahmestellen für Löschwasser. Die Hydrantenkappe  wird vom Deckel geschützt und bei Bedarf mit  dem Schiebersschlüssel ausgehoben und zur Seite geschwenkt, um an den Hydrantenfuß zu gelangen. Unterflurhydranten ermöglichen den Anschluss von Standrohren. Der Unterflurhydrant hat allerdings den Nachteil, dass er von Kraftfahrzeugen zugeparkt werden kann oder dass er einfriert.